Röpert
von am 03.01.2020
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Willkommen zu meinem neuen Review. Diesmal geht es um das Podsystem Lyra von Lost Vape.

 

Zum Hersteller:

 

Die Firma Lost Vape Quest ist ein Zweig der durch ihre DNA Mods bekannten Firma Lost Vape. Diese wurde 2014 gegründet und hat ihren Sitz, wie so viele Dampferfirmen, in Shenzhen, China. Der Firmengründer Frank Guo entschloss sich 2019 die Firma Lost Vape Quest zu gründen, um auch Produkte zu erschwinglichen Preisen anbieten zu können. Die Qualität sollte dadurch aber nicht leiden.

 

Farbvarianten:

 


 

Lieferumfang:

 

  • Das Gerät selber

  • eine 0,6Ω Mesh Coil zum DL dampfen

  • eine 1,2Ω Coil zum MTL dampfen

  • ein kurzes USB Ladekabel

  • Garantiekarte, Bedienungsanleitung

  • ein Umhängeband

 

 


 

Zum Gerät:

 

Dass die Qualität der „einfacheren“ Produkte nicht gelitten hat kann ich bestätigen. Das Gerät fühlt sich sehr robust an. Klar, der Rahmen besteht aus einer Zinklegierung. Es gibt sogar die Möglichkeit ein Nylonband zu befestigen um sich das Gerät um den Hals hängen zu können. Sehr praktisch!

Sperren bzw. entsperren des Gerätes geht mit dem üblichen 5-Klick.

Angetrieben wird die Lyra von einem 1000mAh großen LiPo Akku. Mit dem sollte man durchaus über den Tag kommen. Aufgeladen wird das System per micro-USB an der Unterseite des Mods.

Trotz der, für ein Podsystem, beachtlichen Maße, fühlt sich das Gerät doch sehr handlich und alltagstauglich an. Abmaße: 96,3x30,8x15,8mm

Auch die satten 79g fallen gar nicht so auf, wenn man bedenkt, was man sonst so mit sich herumschleppt.

Der Feuerknopf hat einen wirklich sehr schönen Klickpunkt und zeigt mit einem LED-Ring die eingestellte Leistungsstufe und den Akkufüllstand an.

 

Akkufüllstand: Farbe LED:

65-100% (> 3,9V) Grün

15-65% (3,7 - 3,9V) Blau

0-15% (< 3,7V) Rot

 

Was? Leistungsstufen? Ja richtig!

Die Lyra besitzt die Möglichkeit sich als MTL oder auch als DL Gerät zu erweisen.

 

 


 

Leistungsstufen:

 

Der Leistungsbereich bewegt sich hier von 9 bis 20W und ändert sich je nachdem welche Coil eingelegt ist. Zu den Coils komme ich aber später.

Zusätzlich hat man noch die Möglichkeit sich zwischen 3 Leistungsmodi zu entscheiden: High, Medium und Low. Die können per 3-Klick ausgewählt werden. Der LED-Ring blinkt dann in der unten angegebenen Farbe kurz auf.

 

0,6Ω Coil:

Grün: High (3,5V / 20W)

Blau: Medium (3,3V / 18W)

Rot: Low (3,1V / 16W)

 

1,2Ω Coil:

Grün: High (3,65V / 11W)

Blau: Medium (3,45V / 10W)

Rot: Low (3,3V / 9W)

 

Der Pod selber:

Dieser sitzt wirklich sehr fest im Gehäuse. Er wird mittels zwei Magneten im inneren des Gerätes festgehalten. Wenn man an den Seiten 2 Nasen betätigt kann man die Topcap abziehen und den Tank befüllen.

Befüllt wird der Tank durch eine der beiden Öffnungen links und rechts neben der Coil. Man sollte dafür aber beide öffnen, damit auf der anderen Seite Luft entweichen kann. Das Füllvolumen beträgt hier 2ml.

 

 

 

 

 


 

Die verschiedenen Coils:

 

Wie ich oben schon verraten habe gibt es 2 verschiedene Coils. Die 0,6Ω Meshcoil fürs DL Dampfen und die 1,2Ω Drahtcoil fürs MTL Dampfen.

 

 

DL:

Der Zugwiderstand ist eher etwas restriktiv, wirklich DL ist das nicht. Aber für die Größe des Gerätes ok. Zwischen den Leistungsstufen ist auch nicht wirklich ein großer Unterschied bemerkbar. Klar, der Geschmack und die Dampfmenge nimmt etwas zu, aber nicht so, wie ich es mir erhofft hatte. Der Geschmack ist insgesamt etwas flach. Mir wird der Akku auch etwas zu warm, wenn man auf höchster Stufe „dauernuckelt“. Man merkt, dass der Akku mit der Leistung zu kämpfen hat. Aber ich denke, dass das nicht gefährlich werden kann. Dafür sorgen die üblichen Sicherheitsmechanismen.

 

MTL:

Hier ändert sich der Zugwiderstand nicht wirklich. Für meine Vorlieben viel zu offen. Aber es gibt ja auch Anwender die so MTL dampfen. Wenn wenigstens der Geschmack etwas besser wäre...

Also da hatte ich schon bessere Podsysteme.

 

Dazu kommt noch, dass bei beiden Coils die Liquidöffnungen an der Coil etwas zu hoch angebracht sind. So bleibt, bevor man befüllen muss, immer noch etwas Restliquid im Tank.

 

Fazit:

 

Also Qualitativ ist die Lyra ein sehr gutes Gerät mit Potenzial. Evtl. könnte man mit anderen Coils, wo man den Kamin etwas enger hält, einen besseren Zugwiderstand und Geschmack hinbekommen. Ich denke, für den Umstieg von herkömmlichen Zigaretten ist die hübsche doch ein gutes Gerät, welches zuverlässig läuft. Ich sag mal, das ist erst mal das wichtigste.

 

Wenn euch das Review gefallen hat, würde ich mich über eine Reaktion (Like) und/oder Kommentar freuen.

Gern beantworte ich eure Fragen auch in den Kommentaren.


 

Vape on, euer Röpert :v:

Erstellt in: Mods & More
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Marie_187
Toll geschrieben & danke für die rundum-info zu dem kleinen Teilchen!
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05.01.2020
blacksheep
Hat die Lyra auch eine Zug-Automatik oder feuert sie nur auf Knopfdruck?
06.01.2020
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Röpert
Nur auf Knopfdruck
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1
06.01.2020