blacksheep_vape
von 18.05.2019
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In meinem heutigen, vermutlich „ausführlichsten“ Review bisher, geht es um keinen Geringeren, als den nagelneuen GHUL MECH MOD aus dem Hause VAPEOHOLICA mit Sitz im fränkischen Nürnberg. Mein Review zu den wirklich sehr gelungenen Liquids von VAPEOHOLICA könnt ihr hier in meinem Blog (Blacksheep’s Taste) nachlesen. Lehnt euch also wieder gemütlich zurück, es könnte sogleich etwas ausführlicher werden. Eins vorweg … Hierbei handelt es sich um einen mechanischen Akkuträger, ohne irgendwelche Schutz- oder Sicherheitsmechanismen und wird daher von mir als „nicht für Anfänger geeignet!“ eingestuft.

RÜCKBLICK / VORWORT

Bereits vor dem Jahre 2016 war VAPEOHOLICA ziemlich enttäuscht von den am Markt zu findenden, weitestgehend übersüßten Liquids, sodass sie sich Gedanken machten, wie man der Watte und den Coils zu einem längeren Einsatz verhelfen kann. Es wurde viel experimentiert und mit dem Erscheinen der ersten Liquids Ende 2016 waren die NO COIL KILLER LIQUIDS geboren.

Quelle: Instagram (@vapeoholica)

Aufgrund seiner langjährigen Erfahrung mit mechanischen Akkuträgern vom Low- bis Highend Bereich, wurde auch immer wieder nachgefragt, ob VAPEOHOLICA nicht auch mal Mech Mods bauen könnten. Nach dem HELLRAISER MECH MOD sollten für das kommende Projekt viele Dinge mit einfließen und berücksichtigt werden. Somit entschied sich VAPEOHOLICA, das Beste aus allen Bereichen in einem Mod zu realisieren … (HAND-)MADE IN GERMANY versteht sich! Planung, TPD2 und die für Deutschland extrem schwere CE-Zertifizierung nahmen hier etwas über 1 Jahr in Anspruch.

Der GHUL MECH MOD kommt mit seinen 30 mm Durchmesser in der Tat gewaltig daher. Noch besser, stärker und massiver, als sein Vorgänger der HELLRAISER MECH MOD. Dabei bleibt er trotz seiner Größe/Dicke noch gut zu greifen. Bekommen habe ich den GHUL MECH MOD direkt von VAPEOHOLICA in einem wasserdichten und stoßfesten Hartschalenkoffer in Militärqualität mit Seriennummer, Echtheitssiegel und Echtheitszertifikat.

Ein wunderbar massiver Mod mit einer ebenso robusten Stacking-Hülse. Ein sperrbarer Taster, dazu ein passender RDA … so stellte sich VAPEOHOLICA den GHUL MECH MOD vor. Für die eingefleischten Mech-Nutzer bietet VAPEOHOLICA neben einem Magnettaster auch eine Silberfeder zusätzlich/extra mit an. Der gesamte Mod ist wohl durchdacht und jeder kann sich nach seinen Vorlieben den für sich passenden Mod zusammenstellen.

 

Der GHUL MECH MOD frisst in der Tat alles … ob 18650er, 20700er oder 21700er Akkus … in den passt (fast) alles rein. Verständlich, dass er deshalb auch zurecht seinen Namen so verliehen bekommen hat. Einfach ein „Allesfresser“. Von VAPEOHOLICA habe ich erfahren, dass es sich beim GHUL MECH MOD wieder um eine stark limitierte Auflage von insgesamt nur 500 Stück handelt, ebenso der RDA. Es ist zusätzlich noch eine Special Skull Edition aufgelegt worden, die nochmal 20 Stück umfasst.

Quelle: Instagram (@vapeoholica)

Es gibt somit insgesamt 6 Variationen … Brass (Messing), Bloodless (Blutspritzer), Battle Worn (leicht mit Blut durchtränkt), Darkness (Schwarz), Battlefield (Camouflage) … und natürlich die streng limitierte Skull Version (Brass mit Totenköpfen). Dazu passend gibt es auch die Stacking-Hülsen und natürlich auch den RDA in den jeweiligen Designs dazu. Es ist jedoch nicht so, dass es jede Version 500-mal gibt … da das Grundmaterial immer Brass ist, gibt es insgesamt also eigentlich 500-mal Brass. Bei den veredelten Versionen wir ein großer Teil der Veredelungen von der lieben NEBELFEE vorgenommen. Außer der Bloodless und der Skull Version, die veredeln VAPEOHOLICA selbst … Respekt! Und … da es sich bei der Veredelung um Handarbeit handelt, gleicht auch kein Mod dem anderen … somit ist jeder Design-Mod quasi auch ein U N I K A T !

Da es sich ausdrücklich um Competition Mods (Wettbewerbsgeräte) bzw. Sammlergeräte handelt, ist in Anbetracht der eben genannten Tatsachen der angemessene Preis verständlicher. Wer dabei etwas sparen möchte, für den bieten VAPEOHOLICA sogenannte Sets an … Nur den Mod mit RDA oder dann auch den Mod mit RDA und Hülse oder auch Mod + RDA + 2 Hülsen. So kann jeder für sich selbst entscheiden, worauf er Wert legt und was er am Ende bereit ist dafür auszugeben. Ich bin bisher noch nicht mit sehr vielen mechanischen Mods in Berührung gekommen … die, die ich jedoch schon in der Hand hatte, waren alle auch gut – die einen leichter, die anderen etwas schwerer – dann war mal wieder einer nicht so „griffig“ ein anderer dafür schön verdreht oder verziert. Was mir an dem GHUL MECH MOD allerdings sehr gut gefällt, ist seine „Schlichtheit“ und Flexibilität. Ich kann ihn so rum oder andersrum verwenden … glatt oder geriffelt an der Hand und die 30 mm fühlen sich in meiner doch größeren Hand vollkommen angenehm an.

Alle Gewinde sind sehr genau gefertigt und lassen sich butterweich zusammenschrauben. Das merkte ich vor allem, als ich den RDA auf den 510er drehte … mit einem „Schnipp“ dreht der sich komplett bis zum Anschlag runter … perfekte und sauber gearbeitete Gewinde also! Die Entgasungslöcher sind mittig rund um die Tube angeordnet, ebenso wie auch bei den Hülsen und fügen sich so wunderbar in das Gesamtdesign ein.

Mit in dem Set ist auch der GHUL DEATH RDA … Ein Dual-Coil RDA mit ebenfalls 30 mm Durchmesser und einer Liquidwanne, die ihres Gleichen sucht. Gefühlt passen da 10 ml rein … Moment, das will ich genau wissen … okay es waren immerhin ganze 3 ml, aber hey … so viel passen nicht mal in so manchen Tank!

Getestet habe ich den Mod erst mal im Single-Betrieb mit dem erst kürzlich vorgestellten 20700er Akku von GOLISI. Den RDA mit Coils vom lieben Berserkerbrent bestückt, konnte es nach einem kurzen Ausglühen auf einem geregelten Akkuträger auch schon gleich losgehen. Akku rein, 510er aufgeschraubt und dann … nichts! Es ist nichts passiert. Er feuerte, wie sich das für einen Mod gehört.

TASTER

Der Taster hat ein angenehmes Druckgefühl, wobei ich in der Tat die Silberfeder bevorzuge. Die sich im Taster befindenden beiden Magnete können ganz einfach gegen die Feder ausgetauscht werden. Mir verschafft es das Gefühl eines etwas leichteren Drückens, dies sollte jedoch jeder für sich selbst rausfinden.

GHUL DEATH RDA

Kommen wir zum (kann man das so sagen … zweiten) Herzstück … dem GHUL DEATH RDA. Wie bereits erwähnt, ist es ein relativ einfach zu wickelndes gigantisches Deck. Wenn auch die Coils erst mal etwas in Position und dazu weiter in die Mitte gedrückt werden müssen. Watte durchgezogen und erst mal plump in die Wanne gelegt, was soll schon sein. Schnell habe ich gemerkt, wie viel Platz da auch noch für Watte ist. Also alles nochmal neu … mehr Watte rein, dann war ich zufrieden. Was soll ich sagen? Ich hatte meine Bedenken, was die Größe und den daraus resultierenden Geschmack betrifft, aber der GHUL DEATH RDA schmeckt trotz seiner Größe bombastisch gut. Anfangs hatte ich die Airflow auf vollen Durchzug eingestellt, da hatte er ein ganz klein wenig die Sucht zu „pfeifen“. Mir war es jedoch vom Luftzug auch etwas zu Opendraw, weshalb ich die Airflow etwas geschlossen habe. Nicht nur, dass mit dieser Einstellung jetzt dieses Pfeifen weg war, auch der Geschmack hat mich sowas von erschlagen, das hätte ich mir bei der Größe echt nicht gedacht. Der GHUL DEATH RDA ist natürlich ein echter Cloudchaser, aber ein solcher, der mir dabei noch so richtig gut schmeckt.

STACKING

Beim „Stacking“ oder für den Stacking-Betrieb wird die Hülse einfach an die Tube geschraubt und man kann somit 2 Akkus in die Tube einlegen. Beim Stacking werden die Akkus in Reihe geschalten was zu einer Verdoppelung der Ausgangsspannung (Volt) führt. Auch hier sollte man wieder auf geeignete Akkus für die verwendete Wicklung achten, denn die Ampere (Puls-/Dauerlast) verdoppelt sich N I C H T ! Ein Irrglaube ist es auch, dass sich die Laufzeit hier verlängert … dafür gibt es dann ungeregelte Boxen mit parallel geschalteten Akkus. Achtet beim Stacking bitte auch darauf, dass ihr immer ein „verheiratetes“ Paar Akkus (und dann nur dieses Paar) dafür verwendet und behaltet beim Laden stets auch die Ladekontrollanzeige am Ladegerät im Auge, damit die Spannung beider Akkus nicht zu sehr auseinanderdriftet! Natürlich ist solch eine Kombi nicht unbedingt was für unterwegs, also eher was für zu Hause (für mich jedenfalls). Ich für meinen Teil will jedoch behaupten, dass es schon einen gewaltigen Unterschied macht. In diesem Modus drückt mir der Mod nochmal um einiges mehr Geschmack ins Gesicht, wie ich es schon lange nicht mehr erlebt habe. Was der in diesem Modus an Leistung raushaut ist echt beachtlich. Mir zaubert es ein Grinsen ins Gesicht, welches ich wohl so schnell nicht mehr los bekommen werde … und Gänsehaut … gaaaanz viel Gänsehaut … und GRINSEN! Hier habe ich dann auch die Airflow wieder voll aufgedreht, damit die Coils auch ordentlich Luft bekommen … am Geschmack hat sich überraschenderweise gar nichts verschlechtert, das finde ich doch auch sehr sehr beeindruckend!

Kurzes Demovideo im Stacking-Modus: https://www.dampfernetz.de/video/play/345/ghul-mech-mod-stacking/

 

FAZIT

Dafür, dass der GHUL MECH MOD ein echter „Brummer“ ist, fühlt er sich in der Hand doch noch sehr angenehm an. Man muss schon „zupacken“, den Mod in gewisser Weise „umgreifen“, dabei verhilft die Riffelung aber dem überaus guten Halt in der Hand. Die Tatsache, dass man den Mod so oder so herum betreiben kann, ist ein absoluter Mehrwert. Das Zubehör und die Möglichkeit, sich eigene Sets zusammenstellen zu können, ist absolut lobenswert. Hier haben sich VAPEOHOLICA wirklich Gedanken gemacht. Nicht zu vergessen, die vielen Designvarianten und auch die Tatsache, dass es sich um Handarbeit aus Deutschland handelt, sorgen (zumindest bei mir) für ein sehr gutes Gefühl. Der Stacking-Betrieb hat gezeigt, was mit dem GHUL MECH MOD möglich ist. Für zu Hause eine absolute Offenbarung, für unterwegs bevorzuge ich die Single-Version. Mir hat der Test richtig viel Spaß gemacht und ich hoffe, auch ihr hattet ein wenig Spaß beim Lesen. Wer sich selbst ein Bild vom GHUL MECH MOD, dem GHUL DEATH RDA und den „Machern“, sowie den anderen Designs machen möchte, der sollte auf der „The Hall of Vape 2019“ in Stuttgart unbedingt mal am gemeinsamen Stand von VAPEOHOLICA und KENJI JUICE GERMANY vorbeischauen … vielleicht sieht man sich ja, oder findet am Stand auch das eine oder andere „neue“ Liquid für sich.

Gut Dampf! Euer blacksheep_vape

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Hoppe
Sehr geil!
BasDeBeaver
Die bloody Edition is ja n Traum 😍 zzt leider Gottes keine 330 Euro über 😭
blacksheep_vape
Dachte bei Dir jetzt doch eher an den Battlefield 🤩 aber der Bloodless ist natürlich schön... sind ALLE schön!
Berserkerbrent
Super Review ! Very ausführlich. Wenn ich die Bilder so sehe,denke ich ,die Coil hättte noch ne Windung mehr haben können.Was denkst Du ? Wie sind denn die Ohmwerte ?
blacksheep_vape
Alles wunderbar... die Aliens kommen bei 0.24 raus... aber wie du in dem kurzen Video sehen kannst, drückt das ordentlich genug... eine Windungen mehr muss nicht sein, da ich im Deck so ja relativ mittig rauskomme und die Coils links eh schon anstehen... alles perfekt und vielen Dank für Deine Unter...Zeige mehr
Marie_187
Mein lieber Scholli! Was für ein Review?! ....da bleibt mir nur noch zu sagen: ÜBERRAGEND & danke dafür!